[BITPANDA] Mittelherkunftsnachweis - Talk

  • Ich versuche es einfach noch mal. Hat denn jemand konkrete Erfahrungen auf anderen Börsen gemacht, das es dort wirklich leichter ist auszucashen? Wenn ich jetzt also meine Funds zu Binance oder Bitfinex schiebe, wollen die keinerlei Nachweise?


    Bei Bitfinex musste ich 2017 für die Verifikation auch fast alles Erdenkliche offenlegen und das Auszahlungsminimum betrug glaube 10.000 Dollar.

    Außerdem musste ich ein Jahr später noch einwilligen, dass meine Aktivitäten bei Anfragen des Finanzamtes mit diesem geteilt werden dürfen.

    Zum heutigen Stand kann ich leider nichts sagen.

  • Und ich muss es hier einfach sagen, weil es doch irgendwie sehr traurig ist, aber die BEST, die ich vor nichtmal einem halben Jahr gekauft habe, sind bereits jetzt ein besseres Investment als meine Iotas die ich seit 2017 halte. :D

  • Genau so ist es dort gekauft und dort lagen sie auch die ganze Zeit

    Ja das ist dann kein Problem. Sobald die Funds die Börse verlassen, wird es komplizierter. Allerdings sollte die Nachweisführung für Käufe auf Bitpanda dann auch sehr einfach funktionieren, selbst wenn man es zwischendurch auf eine eigene Wallet schiebt.

    Problematisch sind alle Käufe von extern. Wenn dann plötzlich zwei BTC ausgecasht werden wollen, die nicht auf Bitpanda gekauft wurden, fängt der Ärger an.

    Aber ich weiß immer noch nicht, ob das bei Bitfinex oder Binance anders läuft.

  • Moin letzte Woche bei Bitpanda. 2019 4K bei Bitpanda eingezahlt. Vor einer Woche Kontostand 21k . Dann wurden binnen 3 Tagen 17 k ausgezahlt ohne Nachfrage .

    Wo ist das Problem ?


    Dank dir fürs teilen deiner positiven Erfahrung.


    Nur um sicher zu gehen und klar verständlich das aufzudröseln :n=) :

    Du hast von deinem deutschen Konto (per SEPA) an Bitpanda 4K Euro überwiesen

    Von den 4K hast du Kryptowährung gekauft

    Vor einer Woche hast du von dieser Kryptowährung wieder verkauft und dafür 17K Euro erhalten (restliche 4K liegen noch in der Kryptowährung auf Bitpanda)

    Diese 17K Euro dann wieder auf das deutsche Konto (per SEPA) überwiesen.


    Korrekt ?


    Sorry für's genaue Nachfragen, aber das hört sich doch schon mal positiv an.


    Fragt sich jetzt ob bei größeren Geldbeträgen doch wieder ein Mittelherkunftnachweis (ob berechtigt oder unberechtigt) angefordert wird. Was wäre z. B. bei einer 5 stelligen Summe oder noch höher @.@ (P.S.: ist mir auch klar, dass so was niemand hier öffentlich teilen will ;) )


    Eine weitere für mich offene Frage wäre:

    Wird ein Mittelherkunftsnachweis verlangt wenn ich

    - von einem deutschen Konto (per SEPA) an Bitpanda überweise

    - Eine Kryptowährung auf der Bitpanda Exchange kaufe

    - die gekaufte Kryptowährung auf meine Wallet überweise (also von Bitpanda weg)


    Hat da jemand Erfahrungen mit ?

  • Bin auch auf Bitfinex unterwegs - allerdings ausschliesslich Crypto zu Crypto.

    Das geht komplett ohne Verifizierung (Mail & PW). Zum Auscashen BTC

    zu bitcoin.de (dafür habe ich noch BTC, die alt genug sind ;) ). Da tuts dann

    für mich auch ein Marktplatz. Bin kein aktiver Trader und wenn dann Crypto-Crypto...


  • Kann man nachlesen:


    [...]


    Hier lesen bei: "Was passiert, wenn ich keinen Nachweis der Mittelherkunft erbringen kann?"

  • Also Bitpanda ist bei mir unten durch.

    Nun wird auch von mir ein Mittelherkunftsnachweis für meine im Dezember 2020 verkauften ETH eingefordert. Die ganzen Zusammenhänge bekomme ich gar nicht mehr richtig hin, da bei verschiedenen Börsen eingekauft, transferiert, irgendwann mal auf Ledger Live gebucht und dann letztendlich über Bitpanda Pro verkauft. Die im Tangle Explorer angegebenen Adressen kann ich nicht so ohne Weiteres den entsprechenden Börsen zuordnen, um den gewünschten Nachweis zu liefern.


    Sofern da jemand einen Tipp hat,.... gerne.


    Gleiches nun auch für meine Miota welche ich zum Teil zur Migration wieder an BP transferiert hatte.

    Aber "Bitte beachte, dass wir weder Bitpanda noch Blockchain Explorer Nachweise akzeptieren"

    Ich kaufe mehr Miota über BP ein als zur Migration transferiert, aber diese Nachweise werden nicht akzeptiert ???


    Hat jemand schon sein Bitpanda schliessen lassen und kann etwas zur Vorgehensweise sagen ? Ich nehme an, dass man nach so einer Aktion künftig gesperrt ist ?


    Ich versuche ja gerne die Nachweise zu liefern, aber das ist mir dann doch etwas zu viel Gängelei. EUR kann ich mir auch nicht auszahlen lassen.

  • Ich finde das auch ein schwieriges Thema, denn was wird als Mittelherkunftsnachweis akzeptiert.

    Dass Bitpanda wissen will woher eingezahlte ETH kommen, kann man ja vielleicht noch verstehen (wenn sie vorher ja auch nicht da gekauft wurden).Aber was ist, wenn man zB 10.000 Euro auf Bitpanda einzahlt und davon Iota kauft? Reicht dann im Prinzip eine Gehaltsabrechnung?
    Nach meiner Logik schon, denn jemand der zB seit 15 Jahren in einem Angestellenverhältnis arbeitet und das mit einer Gehaltsabrechnung ja belegen kann, kann so eine Summe ja durchaus aufbringen.

    (Parallel könnte man die Frage auch stellen, wenn das Finanzamt fragen sollte: Woher hatten Sie das Geld um überhaupt Kryptowährungen zu kaufen. Also unabhängig davon, dass man nach einem Jahr steuerfrei ist, aber wenn man einen großen Gewinn auf dem Bankkonto einzahlt, fällt es ja trotzdem auf).

    Ich wäre gar nicht in der Lage jede Abbuchung von meinem Bankkonto zu kontrollieren, mit der Abbuchungen auf Exchange-Plattformen stattgefunden haben, denn es sind über die Jahre doch sehr sehr viele und mittlerweile auch gar nicht mehr nachvollziehbar. Ich kann maximal 1 Jahr in die Vergangenheit im Online-Banking schauen.

  • Hallo, auf der einen Seite kann ich verstehen dass man Nachweise braucht um alles lückenlos und konform der Gesetze zu belegen.


    Wie verhält es sich bei denen dann, die 2014 selbst mit dem Rechner / Notebook gemined haben und es auf ihre Krypto-Coins auf ihrer privaten Wallet erhielten (oder durch das Teilnehmen an Pools - die jetzt aber nicht mehr existieren)?


    Wie will Man von damals (laut Bitpanda) die Rechnung wenn man sie nicht mehr hat, nachweisen welches Gerät man zum minen nutzte, bzw. sich in nicht mehr vorhandenen Mining-Pools einloggen un lückenlos dort Mining/Transaktionen zu belegen?

  • nein, das kann ich eben nicht verstehen, denn damit muss der Bürger seine Unschuld beweisen. Das ist eine Beweislastumkehr. Normalerweise muss das Gericht die Schuld nachweisen.

    Das mag sein mit der Unschuld und ist auf jedenfall schon ein starkes Stück - was ich mich frage ist ob dann die Banke(n) genau das gleiche an Nachweisen haben wollen? Gerade wenn die Beträge so hoch ausfallen.

    Ich denke egal wie man es sieht… früher oder später wird es dank den Gesetzen wohl zur Pflicht werden. Schön finde ich das auch nicht, vor allem dann wenn man gar nicht mehr alles lückenlos nachweisen kann, weil vielleicht alte Rechnungen was auch immer weggeschmissen worden…


    Anstelle dass man sagt, das Transaktionsverläufe usw ausreichen. Zumal ja viele dieser Nachweispflicht nachkommen (werden) und dann dennoch es nicht genügt, ist schon mehr als unfair…Hoffentlich kann und wird sich da was für Anleger/Miner etc. was ändern.


    Nicht jeder ist ja gleich böser Strafttäter oder sonst was, was einem ja „indirekt“ unterstellt wird/werden kann

  • Um Vollzug zu melden.... ich habe gestern meine ETH Transaktionen, welche ausserhalb von Bitbanda gelaufen sind, per Screenshot nachgewiesen. Konto soll nun gem. Mail wieder uneingeschränkt funktionieren. Habe es noch nicht nachgeprüft, da Mobile in der Firma gelassen.

    Ich habe meine Lehre daraus gezogen, das Theater mache ich nicht mehr mit.

    BP werde ich wohl den Rücken kehren.

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